Ich tue so …

… als ob ich nichts zu tun hätte.

Tun und lassen – ein Thema, welches mich beschäftigt, auf Trab hält oder aber verharren läßt — mit Potenzial nach oben, mich auf die Palme zu bringen.

Es ist das eine, (zumindest) schon mal herauszuarbeiten, was man in dieser Welt nicht (mehr) tun möchte, was bremst im Sein, gegen den Strich geht – auch wenn es seine Zeit braucht und erst Erfahrungen gemacht werden dürfen…

…die Schleier und Vorhänge ´runter reißen;  die der alten Handlungsstrukturen, Vorgaben, die der Fremdbestimmung –  so tief eingelegt in das Unterbewußtsein.
All das aufbrechen, hier in die Klärung zu kommen, hinein in einen Erkenntnis-Prozeß.
Bestimmen wir hier und jetzt, was wir loslassen?

Erkennen wir die Lügen, ja auch die eigenen Lügen, denen wir auf den Leim gegangen sind…?
Es mag/ist ein langwieriger, mitunter auch schmerzhafter und kräfteraubender Prozeß sein, ein Weg mit dem einen oder anderen Stolperstein.
Mit der Zeit befreien wir uns, klären uns, werfen Ballast ab und finden…

… ein neues, ein offenes, ein unbestelltes Feld,
welches beackert, bearbeitet und bestellt werden darf und auch möchte.

Eine Herausforderung, das was verbleibt, das eigene, nackte Potenzial „auf die Straße“ zu bringen.
Gibt es in unserem, dem welt-besten neo-/liberalen kapitalistischen Gesellschaftsmodell einen Platz, einen Ort, dieses Potenzial, die vielleicht schon gefundene Berufung, an den Start zu bringen, gar erblühen zu lassen??!

Wollen wir eigentlich noch `Verträge´mit dem alten System eingehen? und/oder die Schnittmenge mit diesem System peu á peu weiter und weiter verkleinern?

Mit der Zeit habe ich einige „Dinge“ schon loslassen können, mir Räume geschaffen um weiter zu wachsen. Und das Loslassen geht auch im Innen weiter, mal in kleinen, mal in großen Schritten – hin in einen Frieden, den ich auch mit mir machen darf.

Und dann frage ich mich, was  ich denn tun kann, im Jetzt – im Kleinen, wie im Großen
und bleibe dann allzu oft stehen, innen wie außen…
… verliere den Faden, lasse mich ablenken von “ den Angeboten und Ersatzbefriedigungen für die Massen“, den alten Gewohnheiten oder

dem vermeintlichen Nichts-Tun…

Bis bald ihr Lieben,
in den „neuen Erfahrungsfeldern“,
wir sehen uns,

Raffa.

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