Wehrloses Staunen

Nun, auch wenn ich es nicht wirklich gedacht habe,
daß mich das „Alte Testament“ sooo „fesseln würde“ – komme ich nicht umher.
Denn eigentlich würde ich gerne vielmehr die aufbauenden und freudigen Worte der Bibel an den Start bringen.
Gut ich hänge gerade beim Propheten Jeremia und
komme aus dem Augen reiben nicht ´raus.

Was der da so auf der „Pfanne hatte“, kann doch nahezu eins-zu-eins in die west-europäische Jetztzeit übertragen werden. Welch´ein Spiegel,
doch schau mal selbst hinein:

Ist´s doch lauter Lüge, was die Schreiber daraus machen.
Die Weisen müssen zu schanden, erschreckt und gefangen werden;
denn was können sie Weises lehren,
wenn sie des Herrn Wort verwerfen?

Darum will ich ihre Frauen den Fremden geben
und ihre Äcker denen, durch die sie verjagt werden.
Denn sie gieren alle, klein und groß, nach ungerechtem Gewinn;
Priester und Propheten gehen mit Lüge um
und heilen den Schaden meines Volkes nur obenhin,
in dem sie sagen: „Friede! Friede!“
und ist doch nicht Friede.
[Woher wußte Jeremia von „1984“ und „Neusprech??]

Sie werden mit Schande da stehen,
weil sie solche Greuel getrieben haben;
aber sie wollen sich nicht schämen
und wissen nichts von Scham.

(Jeremia 8, 8-12)

Naja, vielleicht brauchen wir ja immer noch den Blick in die Spiegel und
die eine oder andere Transfer-Leistung,
um liebevoll und bestimmt unseren Hintern hochzukriegen.

Ich rappel mich gerade hoch,
wir sehen uns,
Raffa.

 

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