Aufschlag Antoine

Der graue, feuchte Morgen streicht am Fenster vorbei –
was weiß ich und auch die Worte fehlen mir, wie so oft in letzter Zeit.

Ich schlage einfach mal dieses kleine Büchlein auf
und lande hier:

„Die Menschen bei dir zu Hause“ ,
sagte der kleine Prinz,
„züchten fünftausend Rosen in einem Garten …
und sie finden dort nicht, was sie suchen …“

„Und dabei kann man das, was sie suchen,
in einer einzigen Rose oder 
in einem bißchen Wasser finden …“

Und der kleine Prinz fügte hinzu:
„Aber die Augen sind blind.
Man muß mit dem Herzen suchen.“
(Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz)

Wieso fällt mir jetzt diese Herz-, wie auch Hirn-lose Massentierhaltung ein?
Obwohl wir alle wunderbare, wie wunderschöne und einzigartige Rosen sind!

Alles Liebe,
Raffa.

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2 Gedanken zu “Aufschlag Antoine

  1. Den Rosen werden die Blätter abgerupft, um sie zu Parfum zu machen. Damit sie duften wie der Garten ohne Hinsehen zu müssen. Jedes hat seine Funktion, reduziert man es darauf, wird es zur Perversion seiner selbst. (Sorry, mir ist gerade nicht so gut)
    Dir einen lieben Gruß

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