Mehr als eine Herzensangelegenheit …?

Heute, der Faulheit und der Schreib-Blockade geschuldet,
darf es wieder ein Text sein –
welchen ich vor Monaten schon „ge-textmarker-t“ habe
und der mir just heute vor die Füße fiel –
welcher hier auf diesem müden Blog Platz finden darf:

Die Wahrnehmung und die Anerkennung der Wahrheit …
sei weniger eine Frage des Vestandes
als vielmehr eine Herzenssache.
… Könnte man die Wahrheit allein mit dem Verstand erfassen,
wäre Überheblichkeit kein Hindernis, sie zu erlangen.

… Wenn es um die Erkenntnis der Wahrheit geht,
sind die Vorzüge eines Menschen,
wie groß sie auch sein mögen, nutzlos,
es sei denn, der Mensch öffnet sein Herz,
um die Wahrheit zu erfassen,
und gibt bewußt jede Gewohnheit und Verhaltensweise auf,
die im Gegensatz zu deren Grundsätzen steht.
(Nur wieder Worte von dieser unterschätzten und verleumdeten Frau
mit drei Jahren (Grund-)Schul-Ausbildung)

Wie ketzerisch mag nun noch die Frage sein, wer noch irgendwelche Grundsätze sein eigen nennen kann oder gar mag …,
ob der Dinge in der Welt, welche weiter und tiefer sich eingraben –
auch in unsere Verhaltens- und Denkweisen.

Wer mag, darf gerne seine Worte hier verschenken,
zum zitierten Text an sich und auch zu meiner „blöden“, kleinen Frage,
welche sich da so keck angeschlossen hat…

Merci und habt ein entspanntes, segensreiches wie ein Wochenende voller Erkenntnis.
Alles Liebe,
Raffa.

2 Gedanken zu “Mehr als eine Herzensangelegenheit …?

  1. Geliebter Raffa,

    grundsätzlich stimme ich dir zu, wobei ich mich allerdings grad frage, was ein Grundsatz wahrlich ist? Zum Beispiel kann ich sagen: Grundsätzlich bin ich dafür. Was jedoch meist nach dieser Einleitung folgt, ist ein: Aber. Man könnte ja auch grundsätzlich davon ausgehen, dass alles was ist, Liebe ist, zwar unsichtbar und dennoch fühlbar wahr.
    Dies scheint mir letztendlich der einzige Grundsatz, der unerschütterlich Bestand haben kann. Alles andere dünkt mir stetig mehr wie ein Spiel mit Gedanken, die austauschbar sind.
    Hierin mag ich eventuell grundsätzlich recht haben. Doch ob dies auch mein Nächster so sieht, steht wahrlich nicht in den Sternen, sondern in diesem selbst geschrieben. Wie dein kleiner Freund ja einst bemerkte, „Man sieht nur mit dem Herzen gut“. Das ist vielleicht nicht 100prozentig korrekt zitiert, und dennoch grundsätzlich wahr, weil die Augen des Körpers nur jenes sehen können, was der Verstand in uns dem Bilde zubilligt.

    Danke für den Segen und dein Putzen, der grundsatzschweren Böden, dies wünschenswerter Weise einzig mit stillem Dasein, Freude und Leichtigkeit. Ich sende dir ein Lachen, aus dem du tausend weitere machen kannst.

    Die Freude sei mit dir!

    Luxus

    Gefällt 1 Person

    • Liebes Luxus-Kind,

      lieben Dank für deine Gedanken, denen ich nur zu gut folgen kann und auch die Zweifel, welche sich ergeben mögen, wenn man über die Einschaätzung anderer „nachdenken“ mag.

      Jedoch frage ich mich, was man/frau gegen die „ungefärbte Liebe“ vorbringen mag.
      Ja, ich nehme jetzt die „ungefärbte Liebe“ als Synonym für die Wahrheit …, weil eben diese kennt ja keineswegs die Lüge und ist damit immer auch an der „ungefärbten“ Wahrheit „interssiert“.
      Und wenn sich die Liebe verbindet oder austauscht, so ist es das Fühlen eben ohne Störungen oder Heuchelei … oder eben ohne des kleinen, wie gefährlichen Keims der Rebellion oder eben der „Nicht-Bejahung“ … der Liebe … und des Lebens…??!
      So kann man sinnieren, Gedanken und auch Möglichkeiten, wie Eventualitäten wälzen, welche besonders keimen, wenn eben keine Verbindung, keine innige Bejahung gelebt wird … was, meine Gedanken (und auch der Erfahrung zu Folge) mir sagen, ist, daß es dann eher zur Trennung, zu Grenzen kommt und eben diese eine, unbestechliche Sprache nicht gesprochen wird …

      So kann man über die Augen „diskutieren oder eben auch über diverse Filter, welche (von außen??9 über die Augen und die Gedanken gelegt werden …
      Wenn wir dann die Probe auf´s Exempel machen und mit dem Herzen sehen … uns ungefärbt die Hände reichen oder eben diese „liebevollen und offenen, wie annehmenden Worte“ in dieser anderen Sprache, dann …
      dann sehen wir mit dem Herzen … besser.
      Und so fängt die Symbiose in uns an und/oder wir reichen uns gegenseitig die Hände, um einfach nur, und das gemeinsam und mit gegenseitiger Unterstützung, zu wachsen … dem Leben und der Liebe entgegen – und das ist doch nur wunderbarst und einzig alternativlos, oder?

      In meiner mentalen Müdigkeit kann ich das nicht immer klar formulieren,
      auch weil die Müdigkeit diese Unart hat, einen Teil der Liebe aufzufressen.

      Mögen wir daher wach sein und mit offenen Augen wachsam und achtsam sein.

      Lieben Dank für deine Stubser, dein Echo und dein Lachen,
      gute Nacht,

      Raffa.

      Gefällt 1 Person

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