Nur eine alte Geschichte oder ein Spiegel

Die menschlichen Handlungsstrukturen und Gedankenmuster
scheinen irgendwie immer die gleichen zu sein.
Und ja, da gibt es solche Leute,
denen das nicht nur bewußt ist,
nein, sie „arbeiten“ halt bewußt damit …

Zu ihrem Vorteil (?)
und ihre Akribie und ihren Ausdauer scheinen ihnen recht zu geben,
so sehr, daß wir das dann noch „doppeln“, bestätigen
und im besten Falle nach diesem „verstärkten“ und gesteuerten Muster handeln –
zu unserem eigenen Leidwesen,
was uns blöderweise immer erst auffällt,
wenn es zu spät ist …

Nun, um auf diese alte Geschichte und Begebenheit zurück zu kommen,
— welche auf den ersten Blick vielleicht recht wenig mit den Zeilen zu tun hat,
welche ihr hier vorausgehen —
erlaube den kleinen Hinweis oder die Einladung,
dir eben über diese Muster und Strukturen bewußt zu werden,
auf anderen, wie aktuellen Ebenen.
Vielleicht kannst du den „roten Faden“ auch hier erkennen und aufnehmen?:

„[Der König hatte …] einen Traum, über den er erschrak, daß er aufwachte.
Und der König lies alle Zeichendeuter und Weisen und Zauberer und Wahrsager zusammenrufen,
daß sie ihm seinen Traum sagen sollten.
Und sie kamen und traten vor den König.

Und der König sprach zu ihnen:
Ich habe einen Traum gehabt;
der hat mich erschreckt, und ich wollte gerne wissen,
was es mit dem Traum gewesen ist.

Da sprachen die Wahrsager zum König […]:
Der König lebe ewig!
Sage deinen Knechten den Traum,
so wollen wir ihn deuten.

Der König antwortete und sprach zu den Wahrsagern:
Mein Wort ist deutlich genug.
Werdet ihr mir nun den Traum nicht kundtun und deuten,
so sollt ihr in Stücke gehauen und eure Häuser sollen zu Schutthaufen gemacht werden.
Werdet ihr mir den Traum kundtun und deuten,
so sollt ihr Geschenke, Gaben und große Ehre von mir empfangen.
Darum sagt mir den Traum und die Deutung.

Sie antworteten noch einmal und sprachen:
Der König sage seinen Knechten den Traum,
so wollen wir ihn deuten.

Der König antwortete und sprach:
Wahrlich, ich merke, daß ihr Zeit gewinnen wollt,
weil ihr seht,
daß mein Wort deutlich genug ist.
Aber werdet ihr mir den Traum nicht sagen,
so ergeht ein Urteil über euch alle,
weil ihr euch vorgenommen habt,
Lug und Trug vor mir zu reden,
bis die Zeiten sich ändern.
Darum sagt mir den Traum;
so kann ich merken, daß ihr auch die Deutung trefft.

Da antworteten die Wahrsager vor dem König und sprachen:
Es ist kein Mensch auf Erden, der sagen könnte, was der König fordert.
Ebenso gibt es auch keinen König, wie groß und mächtig er sei,
der solches von irgendeinem Zeichendeuter, Weisen oder Wahrsager fordern würde.
Denn was der König fordert, ist zu hoch,
und es gibt auch sonst niemand, der es vor dem König sagen könnte,
ausgenommen die Götter, die nicht bei den Menschen wohnen.

Da wurde der König sehr zornig und befahl,
alle Weisen […] umzubringen.

Und das Urteil ging aus,
daß man die Weisen töten sollte.“

Eine alte Geschichte und Begebenheit
und auch, wenn die Geschichte hier erstmal stoppt,
gibt es reichlich, was mir zu denken gegeben hat.
Womöglich geht es dir ähnlich und es rattert bei dir
im Kopf und im Herzen…

Ich freue mich wie Bolle,
wenn du diese, deine Gedanken und Empfindungen hier teilen magst;
und bin gespannt auf dein Echo, ganz gleich, wie es ausfällt.
Keine Bange, dein Haus wird zu keinem Schutthaufen werden!!

Alles Liebe,
Raffa.

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4 Gedanken zu “Nur eine alte Geschichte oder ein Spiegel

    • Ja, Luise,

      Macht kann töten und leider sehen wir es immer noch und viel zu oft.
      Macht kann jedoch auch Leben schenken, den Boden bereiten für Liebe, Kreativität,
      Macht kann wachsen und lernen lassen …

      … und so sind wir es, die sich dann doch, ganz gleich wie geartet,
      für deine eine oder andere System vollverantwortlich entscheiden müssen …
      – und die dann auch zeigen UND leben dürfen.

      Die Frage ist jetzt, wie denn diese Wahl ausgehen mag.

      Alles Liebe,
      Raffa.

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      • neuer versuch::
        zum töten braucht es macht
        LEBEN IST auch ohne eingriff der macht und wird nicht durch macht verhindert, denn LEBEN LEBT WEITER auch ohne körper … sog i die luise

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