Kurz & knackig (15.12.21)

Die Teekesselchen, die Wort-Päarchen,
lassen mich derzeit nicht los.
Und gerade die, die sich da ,
etwas fern vom Original-Kinderspiel, „aufdrängen“.
Also die, wo man z.B. nur einen Buchstaben austauschen muß …

So hatte ich also Besuch von dem folgenden „Päarchen“:
Danken & Denken
und irgendwas in meinem Kopf wollte da weitergehen,
Substantive-basteln! – und dabei kam dann das Päarchen zum Vorschein:


Undankbarkeit & Undenkbarkeit

Und mit dem kleinen Präfix, also der Abwesenheit des ersten Päarchens
wußte ich auch wieder, daß mich meine Gedanken erinnern wollten.
Erst an die Aussage aus einem Vortrag, in dem es hieß,
daß ohne Danken, die „Denke“ leidet
und man sich so enormes Potential raubt, sich selbst beschneidet

Und da ich gerne auch mal ein Pferd von hinten aufzäume,
verloren sich meine Gedanken bei der „Undenkbarkeit„,
das Synapsenfeuer setzte bei den Umständen der „Jetzt-Zeit“ an,
verglich und kam beim „ersten Sprung“ unweigerlich zu dem Augenreiben,
wenn man jetzt nur mal zurück denkt
an die Umstände von vor drei Jahren …

… hmm, und gehen die aktuellen Veränderungen womöglich auch damit einher,
daß wir die „Undankbarkeit“ mehr und mehr „pflegen“??

Wie ihr wißt, nehme ich gerne die Bibel zu Rate und lese auch so gerne in ihr.
Ad hoc, mit der obigen Ausarbeitung, dem Synapsenfeuer, dem kryptischen?
kam mir dann auch noch folgende Passage
in den Sinn und vor Augen:

„Und weil die … [Undankbarkeit] überhandnimmt,
wird die Liebe in vielen erkalten.“

Sind wir dankbar,
für jeden, der uns liebt,
sich in Liebe verschenkt …
– und vielleicht sollten wir es ihm nachmachen,
damit es nicht so kalt wird,
in unserem Herz.

Alles Liebe,
Raffa.

P.s.: der Vers ist aus dem Matthäus-Evangelium, Kapitel 24. Vers 12
und das von mir frecherweise ausgelassene Wort ist: Gesetzlosigkeit!
Wobei, … doch lassen wir das …
– für den Moment.

3 Gedanken zu “Kurz & knackig (15.12.21)

  1. Lieblosigkeit-Leblosigkeit nur ein Buchstabe fehlt und schon. Müsste das den Menschen etwas sagen? Müsste, wie Muss leben wie noch nie in unserer Gesellschaft und doch behaupten die Menschen, sie müssten gar nichts. Mehr als zu jeder anderen Zeit behaupten sie das. Was zur Folge hat, dass die meisten glauben was sie denken, obwohl sie sehen das ihr Denken komplett falsch im Bezug auf das Muss. Das Gehirn kann Glaube nicht mehr von der Realität trennen. Die Beiden werden zu einer Illusion von einer Realität, die so gar nicht existiert. Und das betrifft nicht nur dieses muss. Vor der Augen der Menschen spielt sich ein Schauspiel ab, an dem sie selbst teilnehmen. Sie sind die Akteure die nach einem Drehbuch durch die Manege geführt werden. Sie selbst nehmen das aber so nicht wahr. Sie sind der Meinung einem Schauspiel zuzusehen. Etwas das da draußen ist. Aber es geschieht nicht ausserhalb. Sind sind die Schauspieler und spielen mit in einer Aufführung und sind doch der Meinung, nur die Zuschauer zu sein. Die Bühne ist kein Kino, kein Theater. Die Bühne ist das Leben jedes einzelnen von uns. Wir sollten uns selbst spielen aber wir spielen die Rollen die man uns zugedacht. Die Befürworter, die Gegner, die Dazwischen. Wir spielen den Film C, während das wahre Drehbuch versteckt und nur in Handlungen verpackt, Stück für Stück in C eingebaut wird. Die Schauspieler leben diese Handlungen einfach mit, da sie glauben die würden zur Aufführung C gehören.

    Gefällt 1 Person

    • Danke Aris,

      für ein weiteres Päarchen, welches amt deiner weiteren Worte hier wunderbar herein paßt,
      wie eben auch in die aktuelle Zeit.
      Tja, man muß dann auch einfach mal genau hinschauen, wer da welche Buchstaben verwendet
      und „hier schon im Kleinen“ etwas wegläßt …

      Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Kurz & knackig (15.12.21) — raphael | haluise

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