Gott und die Welt

Ihr werdet auf diesen Seiten, wie auch in den Beiträgen des öfteren auf Gott, auf religiöse und ´spirituelle` Themen stoßen. Diesbezüglich möchte ich schon hier anmerken, daß ich weder einer Kirche, Sekte oder Glaubensgemeinschaft angehöre.

Es zeigt sich, zumindest in meiner subjektiven Betrachtung, daß viele dieser Verein.igungen menschlichen Einflüßen, Einsagungen und Manipulationen unterliegen, sie an Dogmen und Ideologien fest halten und versuchen diese anderen Menschen überzustülpen oder zu verkaufen.

Zu dem meist verkauften Buch, sprich der Bibel, möchte ich hier kurz das Folgende anmerken:

  1. Als allgemeingültige Tatsache anerkannt ist, daß dieses Buch mittlerweile etliche Jahrhunderte `überdauern´mußte und von daher (auf diesem langen Weg) den verschiedensten menschlichen `Motivationen´hilflos ausgeliefert war. Darüber hinaus sind die „Original“-Quellen in mindestens vier Sprachen (aramäisch, griechisch, hebräisch und lateinisch) geschrieben worden und mußten übersetzt werden. Schon aus den zwei genannten Umständen ergeben sich faktisch, wie menschlich ausreichend Fehler-Quellen.
    Hier nur mal als kleiner und aktueller Vergleich: Vergleicht mal die erste Version des Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland mit der ersten – und das sind mal gerade 70 Jahre.
  2. Desweiteren gilt es festzuhalten, und das aus offizieller Quelle
    (, wenn man hier die katholische Kirche als „offiziell“ bezeichnen darf), daß die „erste“ Bibel  (Vulgata) ein Kompendium ist, gesammelt und gefaßt von Hieronymus im Jahr 382 im Auftrag von Papst Damasius, welche sich dann durchsetzte. Zuvor gab es verschiedene lateinische Versionen. Nicht zu vergessen das Konzil von Nicäa im Jahre 325, wo Kirchen- und Reichspolitik „gemacht wurde“. Wir möchte und Lust hat, kann das ja mal in die Suchmaschinen `geben´.
  3. Beispiel Luther, das sollte ja noch frisch sein nach der 500-Jahr-Feier im letzten Jahr. Natürlich macht es Sinn, die damals vorhandene und vorherrschende Bibel in die Muttersprachen zu übersetzen, damit sie das Volk auch versteht. Jan Hus hat es zuvor ja auch für die Tschechen gemacht. Es kommt eine andere Version heraus – die nicht unbedingt gefallen muß, vorallem nicht den herrschenden Eliten. Was daraus geworden ist?: 30-jähriger Krieg, div. Fortsetzungen – na prima.
    Auch ja, an der Luther-Bibel ist auch wieder herum gebastelt worden…

Alle hatten nur unser Bestes im Sinn.

Unter Berücksichtigung der hier aufgeführten Aspekte und Punkte halte ich die Bibel trotz allem für ein extrem wertvolles und inspirierendes Buch. Es sind noch in ausreichender Menge Perlen hierin zu finden, manchmal auch versteckt und `zwischen den Zeilen´; auch wenn es mittendrin reichlich Widersprüche zu finden gibt. Als kleines Beispiel mögen hier die Psalme Davids dienen, wo uns diverse und vorallem gegensätzliche `Meinungen Davids´ zur Thematik Gottesopfer präsentiert werden.

Dennoch ist dieses Buch für mich jedesmal eine Entdeckungsreise, hilfreich und erhellend und ich muß nicht jedes Wort, jedes „Deutung“ auf die Goldwaage legen, wie erst recht nicht daraus eine Doktrin, Ideologie oder eine auslegungsbedürftige Religion machen. Sollten Gott und/oder Jesus das so gewollt haben, sehe das Ganze doch etwas anders aus, was an dieser Stelle jetzt nicht weiter vertieft werden muß.

Anders herum geht es mir auch nicht darum, mich nach Bedarf und Gusto aus dem biblischen Kanon zu bedienen. Natürlich gibt es da eine `Linie´, schlüssige Kernaussagen samt göttlicher Kausalketten, die man zum einen offensichtlich lesen und erkennen kann und manchmal, wie schon angedeutet, zwischen den Zeilen findet.
Man kann die Bibel, was ich sehr empfehle, auch mit dem Herzen lesen und kommt meineserachtens dann auch weiter und tiefer. Dann kommen auch Antworten für diverse Fragen, mal profan, mal explizit oder es fallen einem spontan einfach nur die Schuppen von den Augen oder wie war das mit dem Balken??

Das bis hierhin, jetzt habe ich doch eine Menge über Bibel, Religionen, Dogmen etc. vom Stapel gelassen. Das Wichtigste ist jedoch die Verbindung mit Gott, der Quelle allen Seins, mit der Liebe, die in uns allen wohnt und auch der Wahrheit.
Selbst wenn der Weg dahin, unser persönliches Wahrnehmen und Gehen sich ganz unterschiedlich und verschieden gestaltet; auf diesem Weg sind wir eingeladen zu erkennen auch, daß wir göttliche Wesen sind.
Erstrecht, wenn wir wieder staunen können wie die Kinder, einfach dankbar und demütig staunen, was die Schöpfung alles parat hält, damit auch wir wieder beginnen, in Bedingunslosigkeit und Liebe spielend zu kreieren…

Mögen auch viele Wege nach Rom führen,
Gott kannst du in jedem Winkel und überall finden, auch in dir.

Kurze Wege und tiefe Erkenntnisse,
Danke und bis bald,

Raffa.

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