Mein Weg

4. Juli 2018

Schauen wir in den Spiegel, mögen wir uns nicht erkennen, im Spiegel sehe ich anders aus und ich wundere mich…
Wie so einige, die mein „altes Ich“ kennen, sich wohl auch erstaunt die Augen reiben werden, ungläubig da stehen und sich wundern.

Gut, eigentlich war ich irgendwie schon immer ein stiller Eigenbrödler und ein Revoluzzer, habe meine Dinger gedreht, mich mehr oder minder unauffällig durch die Gesellschaft und das Leben laviert.
Ja, ich habe auch unbesehen dieses Spiel, „mein Haus, mein Auto, mein Job etc.“, mitgespielt – bis ich auf die wahnwitzige Idee kam, mich selbständig zu machen.
Ab da kam so einiges ins Rollen bis hin zu dem, was nicht vorherzusehen war,
obwohl war es Vorsehung, was war vorgesehen?

Das ist jetzt ein paar Jährchen her und bei dem, was ich die letzten Monate erfahren durfte, muß ich mich wahrlich am Kopfe kratzen.
Daß mein Leben so eine radikale Wandlung erfahren hat und immer noch erfährt…? – in dem Wundern liegt eine unbeschreibbare Freude,
daß ich kleines Pflänzchen langsam erwachsen werde…
was auch darin begründet ist, daß ich „mit Gott zusammengestoßen bin“.

Um zu verstehen, was daran so vermeintlich verwunderlich ist, sollte ich vielleicht „etwas weiter vorne“ anfangen:
Aufgewachsen in einem römisch-katholischen Umfeld, mit einer atheistischen Mutter, habe zumindest brav meine Erst-Kommunion absolviert. Der erste Bruch kam dann im Laufe des folgenden Beicht-Unterrichtes, wo ich mich aus „unerfindlichen“ Gründen von der Kirche „distanziert“ habe, auch wenn ich in der Schule noch im Religions-Unterricht mit den passenden Noten „überzeugen“ konnte.
In der Oberstufe konnte die ursprüngliche christliche Sozialethik noch punkten – das war es dann.

Das pralle Leben lief, Ausbildung, Zivildienst (bei der Caritas!!), Studium, Kinder, Job, Haus… läuft halt.
Tja, dann folgte der Weg in die berufliche Selbstständigkeit und meine unweigerliche, zwangsläufige wie auch ultimative Ausbildung zum „Verschwörungstheorethiker“.

Die war eigentlich sehr „praktisch“, da ich bedingt durch das „Berufsfeld“ nahezu automatisch mit der Presse und den Medien zu tun hatte. Wir schreiben das Jahr 2005 oder 2006, ganz gleich – ich stieß mit den Machenschaften innerhalb der Medien zusammen und los ging es: Mehr und mehr Informationen fanden zu mir, die verarbeitet und verstanden sein wollten, differenziertes Wissen im Gegensatz zu den unterschiedlichsten Auffassungen und Deutungen im Mainstream.

Tja, und auf dieser Reise, auf dem Weg, bin ich dann auch anfänglich mit esotherischen Themen und Aspekten in Kontakt gekommen. Alles gut, von heute aus betrachtet war das für mich ein nahezu „logischer“ nächster Schritt. Ich konnte meine spirituelle Ader wieder entdecken, göttliche Prinzipien waren hier auch nicht so weit weg.
Bis ich irgendwie „eingeschlafen“ bin, zurück ins „schnöde“ Leben geglitten, mit seinen Verführungen und vermeintlichen Verpflichtungen.

Es bedurfte dann doch eines, sagen wir mal besonderen Effekts und einer Kette von Ereignissen äußerst weltlicher Natur, um wieder aufzuwachen. Zwar dauerte es noch ein paar Monate bis sich Gott „im Kleinen“ bei mir „meldete“. Er dockte sich so zusagen an, nah und vertraut, er ließ mich erkennen.
Ich kannte weder Bibel, die christliche Lehre und auch nicht irgendwelche Lithurgien – ich war eigentlich nahezu unbeleckt. Das war jetzt vor gut 10 Monaten…

Was sich dann in meinem weltlichen Leben ergab und/oder sich fügte, hat mich selbst überrascht wie verändert und das tut es jetzt noch:
Ich habe immer mehr losgelassen von der Welt, den Vorgaben und Zwängen, den Verführungen und, entferne mich Stück für Stück.
Klar bin ich immernoch in dieser physischen Welt und unterliege wie jeder gewissen „Gesetzmäßigkeiten“, jedoch verschiebt sich hier die Wertigkeit, die Tiefe und der Fokus.

Augenfällig ist, daß ich „Begleitung“ erfahre, mir vermehrt und kontinuirlich „Dinge“ in chronoLogischerreihe zu fallen. Sind es nun Bücher, die ich von fremden Menschen geliehen bekomme oder auch „einfach nur“ Gespräche mit fremden Menschen;
Momente und Dinge fügen sich und passen, lassen mich weiterwachsen, wie auch immer tiefer und essentieller verstehen.
Natürlich gibt es auch ein „nicht-kognitives Verstehen“, ein Fühlen und eine besondere Form von tiefem Wissen. Wie Puzzlestücke kommen Informationen aller Art zu mir, die seltsamerweise passen „wie Arsch auf Eimer“.

Tja, so wie jetzt, das mir ein Laptop zu Teil geworden ist, wo ich weiter im Internet stöbern kann und, wie man sieht, auch kommunizieren kann.
Darüber hinaus ist mir eine kleine Bibel in die Tasche gehüpft,
so kann ich mich auch hier, „im Original“ mit dem Wort Gottes auseinandersetzen.

Und wie genial, auch hier gibt es neben der Hilfe den Kontakt zu Gott (den ich ja schon zuvor hatte), wie auch mit dem Heiligen Geist und Jesus Christus. Ja, man glaubt es nicht: das bei dem atheistischen Revoluzzer!! Ich weiß, ich erlebe es und wünsche einem jeden eine ähnliche Erfahrung.

Und das darf auch ein Thema hier auf dem Blog sein, denn ich bin voller Neugier und Wissensdurst, „überfalle“ zudem Menschen vor Kirchen…
und will wissen, wie ihr Kontakt, ihr Dialog mit Gott „aussieht“ und wie ihr Weg zu Gott war.
Von daher möchte ich diese Fragen auch hier stellen
und würde mich freuen, wenn wir in den Austausch, in Kommunikation und in Dialog kommen würden.

Auch, wenn jeder Weg anders und einzigartig ist, ist das Ziel des Weges der kleinen Pflänzchen so offensichtlich.
Ich würde mich freuen, seid eingeladen, daß sich unsere Wege weiter und öfter kreuzen, wir voneinander lernen können und dürfen
und sich unser Potenzial „potenzieren“ wird. –

Darüberhinaus frage ich mich oft, wie es real und praktisch gelingen kann, ohne zu missionieren, die Liebe des lebendigen Gottes in dieser Welt den Menschen wieder näher zu bringen.

„Mache Liebe zu deinem Gott, denn Gott ist Liebe“.

Danke für eure Aufmerksamkeit,
auf bald
und alles Liebe,
Raffa.

Advertisements