Rebellion der Herzen

24. Juni 2018

Seit Tagen, seit Wochen brennt mir etwas unter den Nägeln
und es ist mir mehr als nur eine HERZENS-angelegenheit;
es ist nahezu schon ein Verlangen, ein Sehnen und ich ringe nach Worten, euch das, was da so brennt, verständlich und halbwegs strukturiert vorzustellen,
hinein in eine Schwingung, die
uns wieder bewegen darf…

„Rebellion der Herzen“

Diese Losung, dieser Leitgedanke fiel mich offensichtlich und schnell an, wie ein –
und das wohl auch in Anbetracht der Entwicklungen in dieser Welt,
dessen, was sich uns derzeit zeigt und offenbart.
Es gibt ausreichend Steine des Anstoßes,
Steine, die beginnen zu schreien und Steine, die schwer wiegen,
auf den Brettern, die vermeintlich diese Welt bedeuten.

Und so mag es auch vielen von euch ähnlich gehen:
Wir sehen, erleben und erfahren, wie sich etliche Werte im Schnelldurchgang verändern oder gar auflösen, welch erstaunliche Entwicklungen vorangetrieben werden, die sich gegen uns als Menschen, Menschheit und einzigartige Individuen richten… und auch gegen die Rest-Freiheit, die man uns noch zugesteht.

Ich möchte mich hier nicht allzu sehr darüber auslassen, wer die Gegenspieler sind und an dieser Stelle nur aufführen, womit, mit welcheln „Mitteln“ agiert wird, uns von unserer wahren Kraft und unserem Sein abzuhalten:

Man präsentiert uns zum einen mantraartig wiederholte Halbwahrheiten und Lügen,
streut zu dem noch Zweifel, welche uns verunsichern, wie beschäftigt halten.
Darüber hinaus sorgt dieses „Beschäftigthalten“ dafür, daß wir weder in die Ruhe, die Stille und den Frieden gelangen, wie auch erstrecht nicht zu uns selbst.
Hinzu kommt eine zunehmende De-Naturierung der Welt und des Lebens, das Trennen von Gott und allem Göttlichen. Ein weiterer Punkt ist das Aufbrechen von gewachsenen und bewährten gesellschaftlichen Strukturen, angefangen bei Paaren (Frau & Mann), über die Familie bis hin zu Nationen – mit dem Ziel Solidarität und Zusammenhalt zu zerstören, denn voneinander getrennte Individuen sind halt besser zu kontrollieren.

Kommt dann noch diese „kleine Prise“ Angst hinzu, in der man uns hält, das geplante, wie strategische Zündeln, akzeptieren wir gerne“ihre“ Sicherheitversprechen.
Ich sollte nun endlich zum Ende kommen mit dieser nicht wirklich aufbauenden Sicht der Dinge, von daher als Letztes hier noch meine subjektive Feststellung, daß Profit, Neid, Gier, Egoismus, wie auch Unverbindlichkeit, Belanglosigkeit, Beliebigkeit und Austauschbarkeit in dieser Welt mehr Raum gewinnen und zur ´Maxime` des Seins erhoben werden.
Die schöne Neue Welt überzeugt und fördert einzelkämpfende Individuen, mit plattem, sinnentleertem Konsum, mit ideologischem Neusprech, mit Doppelmoral und mit Doppelstandards hin zu einem Volk, einem Führer, ooh, Verzeihung,
einer Welt, einer Religion, zu einer buntgemischten Rasse, einer heilsbringenden Weltregierung von InterNationalSozialisten…

Das also diese Seite der Medaille, doch eigentlich soll es hier um die

„Rebellion der Herzen“

gehen.
Befassen wir uns lieber mit dem, was wahrlich trägt.
Mit dem Essentiellen, mit dem, was uns von Grund ausmacht.
Und warum besinnen wir uns nicht auf diese Kraft in uns, die alle „Dinge“ am Laufen hält, die so wunderbar und vielfältig erschafft und kreiert?
Dabei stellt sich hier für viele und natürlich auch für mich die Frage:

Wo residiert diese Liebe in uns und vor allem,
wie kommen wir wieder daran und dahin?

Wie kriegen wir es wieder hin, unser Herz zu „restaurieren“?,
eben jenes Herz, wo wir es erlaubt haben, das es verschüttet wurde,
das es gar eingemauert wurde, ja, wo wir gar beim Mauern hilfreich zur Seite standen…
vielleicht auch nur aus Angst, um uns vermeintlich zu schützen.

Machen wir uns auf, den Müll, die Steine, den Schutt aus und von unserem Herzen zu nehmen. Befreien wir uns, um in unsere ursprüngliche Kraft zu gehen und tun das, was den Herzen grundsätzlich zu eigen ist –
Verbinden, Bande knüpfen in Offenheit und Bedingungslosigkeit.

Ist es an der Zeit für eine „Rebellion der Herzen“, weg von den Zwängen einer unmenschlichen und widernatürlichen Welt ohne Maß und tragenden Werte.
Tun wir jetzt das, was dem Herz, den Herzen zu eigen ist:
Sich zu verströmen in einer unbedingten Liebe,
sich verbinden in Bedingungslosigkeit.
Gut, es ist kein Meister vom Himmel gefallen, jedoch können wir jetzt beginnen, mit kleinen Schritten und großer Ausdauer.

Ja, wir müssen üben, tapsen wir anfänglich noch in Fallen und Fehler, jedoch,
es lohnt sich immer und immer wieder aufzustehen.
Und ja, wir dürfen uns trauen, uns vertrauen,
Mut gewinnen, Mut haben und Mut sein!
Auf diesen Weg dürfen und können wir uns unterstützen,
eine Stütze, eine Leitplanke für andere sein
– in diesem Miteinander potenziert sich die Kraft, die Energie und die Liebe.

Und haben wir uns gewonnen, diese Kraft und Zuversicht in uns, müssen wir auch nicht mehr kämpfen, denn diese Energie trägt und geleitet uns.
Vieles geschieht dann einfach und von allein, wie von Wunderhand – und somit wird die Welt, das Sein dann auch ein anderes sein, ein lebens- und liebenswertes Miteinander, in dem wir erschaffen können und  wir kreativ sein können.

Vielleicht geht es ja einfach so, wenn wir uns jetzt und einfach trauen –
Trauen wir uns das?, selbst und im Zusammenspiel mit „ den anderen Herzen“??
Diese Energien, diese Liebe wird um so umfassender, stärker und großartiger sein,
je klarer und reiner, je fokussierter und bestimmter wir in unserem Innern sind –
frei von Beschränkungen, Zwängen, Handlungsstrukturen, vom Egoismus
und vom „Müssen-müssen“,
mit der Folge, daß wir dann unbedingt in unserer Kraft sind, unser Herz bedingungslos liebt…
und wachsamer ist, die Fallstricke zu kennen, die Lügen zu durchschauen und wir uns nicht mehr unserer Energien berauben lassen – hinein in die Freiheit.

Mein Wunsch ist es, hier etwas wachsen lassen, ein Band, eine Verbindung mit euch, den anderen Herzen und auch etwas aufbauen, hin zu einer möglichen wie erstrebenswerten Vernetzung.
Unter dieser Rubrik und dem Namen findet ihr auf der Hauptseite in der „Sidebar“ demnächst folgend einige Texte, Beiträge und Impulse über die wir gerne und wünschenswerterweise in einen Dialog treten können.

„Wo wir beginnen, bestimmt nicht, wo wir einmal sein werden.“
Machen wir uns auf den Weg, endlich das zu entwickeln und frei zu lassen,
was in uns steckt:
Kraft, Schönheit, Mut, Liebe, Frieden und Vertrauen in das Göttliche.

Danke für eure Ausdauer und Aufmerksamkeit,
in Vorfreude auf eure Buchstaben, eure Reaktionen,

Raffa.

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