Kurz & knackig (18.12.21)

Gerade wurden mir diese Worte
einer relativ bekannten und belibten Dame um die Ohren gespült.
Nun, obwohl diese Worte vor reichlichen Jahren ersonnen und nierdergeschrieben wurden,
passen sie doch wunderbarst in unsere Zeit –
als Erinnerung und auch als Einladung zu reflektieren:

„Wir suchen die Wahrheit,
finden wollen wir sie aber nur dort,
wo es uns beliebt.“

(1830 – 1916), Marie Freifrau Ebner von Eschenbach;
Zitat veröffentlicht: 1893

Der kleine Narr hat sich dann ganz frech und ketzerisch gefragt,
ob die Wahrheit dann von unserer Beliebigkeit abhängt?,
wie natürlich auch von der Art und Weise unseres Suchens!

Nur kurz, und hintendran gehängt:
Wenn wir einseitig suchen,
werden wir die Wahrheit überhaupt finden?
Manchmal, so muß ich feststellen,
glauben wir, daß es einen „halben Horizont“ gibt.

… naja, auf einem Bein gehumpelt, kommt man auch voran,
jedoch dreht man sich permanent im Kreis.

Wer also einen „halben Horizont“ übrig hat,
kann hier mit seinen Worten, den meinen gerne erweitern.
Die, die da ihren ganzen Horizont behalten mögen,
können mir aber auch gerne ein Bild machen
mit ihren Buchstaben.

Alles Liebe,
Raffa.

7 Gedanken zu “Kurz & knackig (18.12.21)

    • Yepp.
      Sage und schreibe ich doch seit etlichen Monden,
      doch wer will hören und sehen?
      Wo wir dann bei der „Marie“ wären
      und man sich fragen kann, wo denn die Ohren und Augen nur abgeblieben sind …, gell?

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        • Liebe Luise,

          ich weiß, daß ich nochreichlich zu lernen habe — und ich freue mich jede Sekunde darauf.
          Auf der „anderen Seite“ sehe ich jedoch, daß da nicht wirklich viel Echo kommt …
          daß da die Früchte noch genialer und zielgerichteter kommen können.
          Es ist halt wie in dem Bericht von dem Feigenbaum, der da reichlich Blätter trägt, jedoch keine Spur von Frucht zu sehen ist.

          So bete ich täglich um sich öffnende Ohren und Augen, bitte für mich um Augensalbe und das „der Arzt“ mir auch noch die Ohren durchpustet.

          Leider darf ich, auch oder gerade in meinem direkten Umfeld erleben, daß die große Mehrzahl der lieben Wesen um mich herum, es lieber hat, wenn da „Leute, Lautsprecher“ und Propheten kommen, die bitte schön nur die Ohr kitzeln …

          Und ob ich da erfolgreicher war, als daß ich es zu gleuben vermag — da magst du hoffentlich „auf dem richtigen Dampfer sein“.

          Alles Liebe,
          Raffa.

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  1. Wahrheit? Wahrheit ist Mainstream Menschheit. Mainstream ist die einzige Wahrheit der Menschheit und solange wir als Menschheit dem Mainstream und seiner Wahrheit folgen, werden wir alle unsere Wahrheit in etwas suchen, das keinerlei Wahrheit besitzt.

    Mainstream ist der Gehorsam der Menschheit. Im Gehoram steckt nur eine Wahrheit, die Wahrheit die keiner sehen möchte. Die Lüge. Mensch sein ist somit eine Lüge, denn der Mainstream ist die Lüge die wir alle leben. Leben wollen oder leben müssen.

    Mainstream ist die Illusion der Wahrheit, gefüllt mit allen Lügen die wir Menschen unsere Leben nennen. Aber wir leben nicht unsere Leben, wir leben einzig und alleine den Mainstream. Dieser besitzt nur zwei Möglichkeiten. Lebe mich und gehöre dazu oder lebe mich nicht und ich sortiere dich aus.

    Mainstream duldet nur eine Sicht, duldet nur Folgsamkeit. Mainstream ist einzig und alleine Normopathie. Die Kranken sind die Normalen und die Normalen die Kranken. Jeder der nicht krank, kann somit kein Mainstream sein. Daher braucht der Mainstream dein krank sein. Ohne dein krank sein kann er nicht existieren. Daher ist das einzige Ansinnen des Mainstream, kranke Menschen zu produzieren. Krank sein und sich für gesund halten. Krank sein und die Gesunden für Krank erklären. Das ist Mainstream.

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    • Jau, Aris,

      genau das ist der alte Kampf …
      Erlaube, daß ich drei „alte“, wie themenverwandte Zitate hier mal anhänge:

      – Wer sein Leben liebt, der wird es verlieren; wer aber sein Leben in dieser Welt hasst, wird es zum ewigen Leben bewahren.

      – Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist!
      Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm.
      Denn alles, was in der Welt ist,
      die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens,
      ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt.
      Und die Welt vergeht und ihre Lust;
      wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.

      – Niemand kann zwei Herren dienen,
      denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben,
      oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten.
      Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon!

      Nun, wie schnell kann es passieren, daß wir auf das falsche Pferd setzen? …
      … doch wir leben in einer Zeit,
      wo es (eigentlich) einfach ist,
      zu erkennen,
      daß man doch endlich von dem „toten Pferd absteigen sollte“.

      Danke für deine Weiterführung und Ergänzung, Aris.

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