Spruch.reif

Die letzten Tage
hat es mich ansatzweise „Turnus-mäßig“
auf so ein paar Seiten „ver.schlagen“.

Seiten, wo es Sätze gibt,
die mit der Überschrift, dem Titel „Sprüche“ versehen sind.

Ich lese sie zumindest zum zweiten Male
und irgendwie springen sie mich,
die Sätze, die Worte, die Aussagen,
gerade jetzt an
… und flüstern mir zu:
„Nimm uns doch mal mit auf den Blog!“

Da ich ja so ein schwaches Kerlchen bin,
mag ich mich nicht wirklich wehren
und liefere hier mal den ersten „Spruch“ ab:

„Das Herz
des Verständigen
erwirbt Erkenntnis,

und nach Erkenntnis
trachtet das Ohr des Weisen.“

(Kapitel 18, Vers 15)

Ich bin so frei und bündele mal ganz simpel
nach Substantiven und Verben:

– das Herz
– die Verständigen
– die Erkenntnis


– erwerben
———————-
– die Erkenntnis
– das Ohr

– der Weise

trachten

Wer tut hier was?


… und könnte das nicht eine äußerst reizvolle und spannende Einladung sein,
— so ganz frei von Kirche und Religion —
diese wenigen Worte wirken zu lassen,
hinein sogar in die jetzige „Wirklichkeit“??

Wenn du Worte hast,
passend zu dem Spruch da oben?,
nur her damit!!
Wer weiß, wieviel Erkenntnis wir gemeinsam erlangen können?

Wir lesen uns,
alles Liebe,
Raffa.

2 Gedanken zu “Spruch.reif

  1. Manchmal reicht es nicht Erkenntnis in Weisheit zu verwandeln. Manchmal muss man das Wort Tat umsetzen und jetzt ist keine Zeit um Weisheiten zu sammeln. Jetzt zählt nur noch die Tat, ansonsten wird die Weisheit, wie die Erkenntnis ein Relikt, einer Zeit, die Mut erfordert hätte anstatt weiser Worte.

    Gefällt 1 Person

    • Yepp Aris,

      es ist wie so oft das „und“ gefragt.
      Denn blinder Aktionismus … und das hatten wir ja schon – hilft ja auch nicht weiter.

      Die Herausforderung ist ja, daß wir nicht auf der einen Seite hinken
      — und uns somit im Kreise drehen —
      sondern, daß wir beides unter einen Hut kriegen:
      Erkenntnis und folgend Weisheit, welche sich dann in der Tat, in der Tat wiederspiegelt und sich fruchtbar umsetzen läßt.
      Zwischen durch mal Luft holen, sich einen Überblick verschaffen und sich durch „weise Worte einnorden lassen“ ist dabei mal „nicht von schlechten Eltern“ (;-). Bleiben wir dann wieder beim Theoretisieren stehen, wie beim Status Quo stehen,
      werden wir „links, wie rechts“ von eben diesen Faschisten ganz einspannt überholt,
      die da derzeit auf die Tube drücken und Richtung deren Endziel marschieren
      – … mit ihrer satanischen Agenda.

      Drum bleiben oder werden wir mutig, wie du es auch mit deinen Worten ansprichst, behalten wir Charakter und Haltung
      und lassen uns eben nicht die Hoffnung nehmen.

      Alles Liebe
      und besten Dank für deine Worte hier,
      Raffa.

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